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Meine Geschichte, meine Kindheit, mein Leid  

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(@lifelines1)
Fleißiges Mitglied

Ich bin Andrea und seit über 2 Jahren bei Hr. Schraps. Irgendwie war mir grad danach endlich hier anzufangen, meine Geschichte nieder zu schreiben. Ich habe, wie jeden Tag unendliche Schmerzen in Knochen, Bändern , Sehnen. Kann kaum laufen oder sitzen heute, muss aber irgendwie diesen Tag rumbringen. Deshalb sitz ich jefzt hier und schreibe. Ich weiss nicht ob das die richtige Seite ist um meine Geschichte zu schreiben, oder die richtige Rubrik. Allein das rauszufinden war schon enorm psychischer Stress, weil ich möchte ja nix falsch machen. Aber Hr. Schraps wirds s schon zuordnen. Ja und jetzt weiss ich wieder nicht wo ich anfangen soll weil ich irgendwie das Gefühl habe dass das, was ich erlebt habe,das  war doch nichts besonderes, das haben doch früher viele Kinder erlebt, das war halt so und kann doch nicht solche Auswirkungen haben auf mein jetztiges Leben. Ich bagatellisiere alles weil ich den Schmerz JETZT zwar körperlich und seelisch fühle, aber eben überhaupt nicht wenn ich an die kleine Andrea und das Erlebte denke. Da fühl ich NICHTS.

Ich erwähne noch, dass ich nicht lange sc hreiben kann, es mich zu sehr anstrengd, d.h. ich immer abspeicher und zu einem anderen Zeitpunkt weiterschreibe.

Meine Mutter sagte ich war ein Wunschkind, mein Vater sagte mir letztens, die Ärzte damals rieten meiner Mutter zu einer Schwangerschaft damit sie ihre Unterleibsprobleme evtl in den Griff bekäme.Sie musste i trotzdem irgendwann, als ich noch ein kleines Baby war, wieder ins Krankenhaus, mein Papa musste arbeiten, mein Opa väterlicherseits verbot meinen Eltern, mich zu ihnen zu bringen (also zu Oma und opa), somit wurde  ich für paar Wochen in ein Kinderheim.gebracht.  Hab keine Erinnerung, weiss ich nur vom Erzählen. Doch ich erinner mich, dass ich meine Leben lang, ganz selten allerdings, schemenhaft plötzlich wie im Nebel ein Wesen erkenne in grauer Schwesterntracht. Wie es dort im Heim war (in den 1960er Jahren) weiss ich nicht, dass es aber für Babys wohl ganz ganz schlimm ist plötzlich aus der verrtrauten Umgebung gerissen zu werden, dass es instinktiv Todesängste entwickelt, dass weiss ich heute, aber ich fühl es nicht.

Wie ich 3 Jahren war kam Scheidung der Eltern,  mein Papa plötzlich weg, alle 4 Wochen mal gesehen.Zurück mit einer überforderten Mutter, viele Backpfeifen, und sie hat mir bis vor paar Jahren tatsächlich immer mal wieder den Kochlöffel präsentiert, mit dem sie mir mal den Hintern versohlt hat. Er ist damals dabei entzwei gebrochen, das eine Ende hat sie behalten. Ich bin so mit 4 Jahren zum Einkaufen in Supermarkt um die Ecke geschickt worden, und ich erinnere mich, dass ich dort was Süsses geklaut habe.Habs daheim aber gebeichtet. Hier erinnere ich mich an keine Strafe, nur das wirs zusammen zurück gebracht haben.Und im Kinderhort habe ich ein Loch in meinen rosafarbenen Pulli geschnitten, habs erst auf einen anderen Jungen geschoben, aber auch hier gleich ein schlechtes Gewissen gehabt und gestanden, dass ich es selbst war. Schallende Ohrfeige vor allen andren Kindern. Mit 4 oder 5 trat mein Stiefvater in mein Leben.Während der Hochzeitsreise der beiden kam ich mit 5 Jahren  für 2 Wochen zu der Schwester meines Stiefvaters mit ihren Kindern, das waren für mich im Prinzip  Fremde in einer weit entferten Stadt.Und meinen geliebten richtigen Papa habe ich so gut wie nicht mehr sehen dürfen. Mein Stiefvater war eifersüchtig auf meinen Papa. Ich war wild, extrovertiert, lebendig, impulsiv, statt Empathie erhielt ich viele viele Maßregelungen, Strafarbeiten und vor allem Schläge. Und man ging mit mir zu einem Psychologen weil ich ja so wild war ( ja warum war ich wohl so, heut weiss ich um meinen Kampf um Liebe und gesehen werden wollen). Ich sollte eben zu einem Vorzeigekind gemacht werden, auf das man Stolz sein kann, zu einem angepassten Deppen (sag ich heute). Hat ja irgendwie geklappt, ich wurde braver. Wir hatten aber auch schöne Zeiten, waren viel unterwegs, viel in der Natur,mein Stiefvater hat mir viel vom Wald und den Tieren vermittelt, es war wirklich nicht alles schlecht. Solange ich funktionierte. "Kinder mit nem Willen, kriegen was auf die Brillen". Aussage von meinem Stiefvater, hat er immer mit einem Lachen gesagt, also fand ichs auch irgendwie lustig. Ja so gings halt immer irgendwie weiter, viele Umzüge kamen hinzu, dann kam langsam Pupertät, davon erzähl ich beim nächsten Mal, jetzt reichts für heute. 

Ich mach mir jegzt schon wieder riesige Sorgen, dass es irgendwie doch nicht richtig war, dass hier zu schreiben, das es eh keinen interessiert und Hr. Schraps es wieder löscht weil das alles hier irgendwie nichts verloren hat und er jetzt sauer ist. Ichbin 56 Jahre und habe alle Angst die ein kleines Kind hat, was wieder einen Fehler gemacht hat. Ich weiss wo es herkommt aber ich fühle einfach keine Wut auf meine Eltern. Das einzigste, was ich fühle ist, dass ich für meine Mutter nichts fühle. Noch nie......

Bis bald und trotzdem danke fürs zuhören......

Andrea

 

AntwortZitat
Veröffentlicht : 14/07/2020 5:41 pm
(@he_schra-ad)
Estimable Member

Wird noch kommentiert - HSchraps - Fettschrift: (nach meinem Urlaub)

Zuerst einmal: Vielen Dank, dass die Geschichte Des Lebens aufgeschrieben wird - denn sie öffnet innere Türchen und Fenster... - ein sehr guter Schritt...

 

Ich bin Andrea und seit über 2 Jahren bei Hr. Schraps. Irgendwie war mir grad danach endlich hier anzufangen, meine Geschichte nieder zu schreiben. Ich habe, wie jeden Tag unendliche Schmerzen in Knochen, Bändern , Sehnen. Kann kaum laufen oder sitzen heute, muss aber irgendwie diesen Tag rumbringen. Deshalb sitz ich jefzt hier und schreibe. Ich weiss nicht ob das die richtige Seite ist um meine Geschichte zu schreiben, oder die richtige Rubrik. Allein das rauszufinden war schon enorm psychischer Stress, weil ich möchte ja nix falsch machen. Aber Hr. Schraps wirds s schon zuordnen. Ja und jetzt weiss ich wieder nicht wo ich anfangen soll weil ich irgendwie das Gefühl habe dass das, was ich erlebt habe,das  war doch nichts besonderes, das haben doch früher viele Kinder erlebt, das war halt so und kann doch nicht solche Auswirkungen haben auf mein jetztiges Leben. Ich bagatellisiere alles weil ich den Schmerz JETZT zwar körperlich und seelisch fühle, aber eben überhaupt nicht wenn ich an die kleine Andrea und das Erlebte denke. Da fühl ich NICHTS. (...noch nicht - ein Schutzsystem...)

 

Ich erwähne noch, dass ich nicht lange sc hreiben kann, es mich zu sehr anstrengd, d.h. ich immer abspeicher und zu einem anderen Zeitpunkt weiterschreibe.

Meine Mutter sagte ich war ein Wunschkind, mein Vater sagte mir letztens, die Ärzte damals rieten meiner Mutter zu einer Schwangerschaft damit sie ihre Unterleibsprobleme evtl in den Griff bekäme.Sie musste i trotzdem irgendwann, als ich noch ein kleines Baby war, wieder ins Krankenhaus, mein Papa musste arbeiten, mein Opa väterlicherseits verbot meinen Eltern, mich zu ihnen zu bringen (also zu Oma und opa), somit wurde  ich für paar Wochen in ein Kinderheim.gebracht.  Hab keine Erinnerung, weiss ich nur vom Erzählen. Doch ich erinner mich, dass ich meine Leben lang, ganz selten allerdings, schemenhaft plötzlich wie im Nebel ein Wesen erkenne in grauer Schwesterntracht. Wie es dort im Heim war (in den 1960er Jahren) weiss ich nicht, dass es aber für Babys wohl ganz ganz schlimm ist plötzlich aus der verrtrauten Umgebung gerissen zu werden, dass es instinktiv Todesängste entwickelt, dass weiss ich heute, aber ich fühl es nicht.

Wie ich 3 Jahren war kam Scheidung der Eltern,  mein Papa plötzlich weg, alle 4 Wochen mal gesehen.Zurück mit einer überforderten Mutter, viele Backpfeifen, und sie hat mir bis vor paar Jahren tatsächlich immer mal wieder den Kochlöffel präsentiert, mit dem sie mir mal den Hintern versohlt hat. Er ist damals dabei entzwei gebrochen, das eine Ende hat sie behalten. Ich bin so mit 4 Jahren zum Einkaufen in Supermarkt um die Ecke geschickt worden, und ich erinnere mich, dass ich dort was Süsses geklaut habe.

Habs daheim aber gebeichtet. Hier erinnere ich mich an keine Strafe, nur das wirs zusammen zurück gebracht haben.Und im Kinderhort habe ich ein Loch in meinen rosafarbenen Pulli geschnitten, habs erst auf einen anderen Jungen geschoben, aber auch hier gleich ein schlechtes Gewissen gehabt und gestanden, dass ich es selbst war. Schallende Ohrfeige vor allen andren Kindern. Mit 4 oder 5 trat mein Stiefvater in mein Leben.Während der Hochzeitsreise der beiden kam ich mit 5 Jahren  für 2 Wochen zu der Schwester meines Stiefvaters mit ihren Kindern, das waren für mich im Prinzip  Fremde in einer weit entferten Stadt.Und meinen geliebten richtigen Papa habe ich so gut wie nicht mehr sehen dürfen. Mein Stiefvater war eifersüchtig auf meinen Papa. Ich war wild, extrovertiert, lebendig, impulsiv, statt Empathie erhielt ich viele viele Maßregelungen, Strafarbeiten und vor allem Schläge. Und man ging mit mir zu einem Psychologen weil ich ja so wild war ( ja warum war ich wohl so, heut weiss ich um meinen Kampf um Liebe und gesehen werden wollen). Ich sollte eben zu einem Vorzeigekind gemacht werden, auf das man Stolz sein kann, zu einem angepassten Deppen (sag ich heute). Hat ja irgendwie geklappt, ich wurde braver. Wir hatten aber auch schöne Zeiten, waren viel unterwegs, viel in der Natur,mein Stiefvater hat mir viel vom Wald und den Tieren vermittelt, es war wirklich nicht alles schlecht. Solange ich funktionierte. "Kinder mit nem Willen, kriegen was auf die Brillen". Aussage von meinem Stiefvater, hat er immer mit einem Lachen gesagt, also fand ichs auch irgendwie lustig. Ja so gings halt immer irgendwie weiter, viele Umzüge kamen hinzu, dann kam langsam Pupertät, davon erzähl ich beim nächsten Mal, jetzt reichts für heute. 

Ich mach mir jegzt schon wieder riesige Sorgen, dass es irgendwie doch nicht richtig war, dass hier zu schreiben, das es eh keinen interessiert und Hr. Schraps es wieder löscht weil das alles hier irgendwie nichts verloren hat und er jetzt sauer ist. (..Prägungssystem - immer irgendwie denken/fühlen: Ich bin nicht wichtig, bedeutsam oder und wertvoll... - ... - liebe Andrea - seeeehr gut gemacht - dieser Schritt...)

 

Ich bin 56 Jahre und habe alle Angst die ein kleines Kind hat, was wieder einen Fehler gemacht hat. Ich weiss wo es herkommt aber ich fühle einfach keine Wut auf meine Eltern. Das einzigste, was ich fühle ist, dass ich für meine Mutter nichts fühle. Noch nie...... (...Gefühle werden wegen Überlastung abgeschaltet, was bleibt sind negative Urgefühle: Einsamkeit, Haltlosigkeit, Hoffnungslosigkleit... - typisch für traumatisierte Menschen ...)

Bis bald und trotzdem danke fürs zuhören......

Andrea

AntwortZitat
Veröffentlicht : 15/07/2020 9:43 am
(@lifelines1)
Fleißiges Mitglied

Es gibt 3 Situationen, an die ich mich immer wieder, in letzter Zeit vermehrt, erinnere, da ich dabei auch fühle, wie sich die kleine Andrea damals gefühlt hat.

Ich bin ca. 5 Jahre und liege abends in meinem Bett in meinem Kinderzimmer. Ein riesen Zimmer in der neuen Wohnung meiner Mutter nach der Scheidung. Eine alte, potthässliche Wohnung und ich fühle mich ganz klein und alleine in dem riesigen Kinderzimmer. Vielleicht war ich auch tatsächlich alleine abends, weil meine Mutter ausgegangen war. Es fühlt sich so an, aber ich weiss es nicht. Aber immer wieder ist dieses Bild eines kleinen einsamen Mädchens im Bett in einem überdimensional riesigen Raum. Und ich fühle heute irgendwie so wie sich die Kleine damals gefühlt hat.

Ich bin ca 6 oder 7 Jahre und liege abends im Bett und schlafe. Ich spüre im Schlaf dass etwas nicht stimmt und wache auf und meine Eltern sitzen am Bettrand. Ich fragte sie was denn los sei und sie antworteten, sie hätten beobachtet, wie ich an meiner (ich hoffe ich darf das schreiben???, es fällt mir schwer....) Pipimaus gespielt habe. Ich fühle heute noch so intensiv wie sich die kleine Andrea damal gefühlt hat. Völlig überfordert, voller Scham, irgendwie fassungslos und aufgewühlt, weil ich doch gar nicht wusste was ich wohl Böses getan habe, schlechtes Gewissen ( obwohl ich damit überhaupt noch nichts anfangen konnte mit diesem Thema Sexualität, ich war 7 !!!!). Aber ich spürte dass ich etwas schlimmes getan haben muss, warum sonst sitzen Eltern sonst nachts am Bett und kontrollieren mich? Wies weiterging weiss ich nicht mehr.

Ich bin ca 9 oder 10 Jahre und spiele auf dem Spielplatz. Ich habe ein Kind von der Schaukel geschubst. Prombt bin ich von meinen Eltern nach oben gerufen worden und mir wurde gesagt dass ich keine Kinder von der Schaukel schubsen darf. Und wurde mit einem Stock auf den Po geschlagen zur Strafe. Ich spürte als kleine Andrea schon wieder diese Fassungslosigkeit, weil ich nicht wusste wofür ich denn so hart bestraft wurde. Und noch was war in diesem Gefühl, dieses Wissen so kontrolliert zu werden, immer wieder wohl beobachtet zu werden. Ja so ausgeliefert zu sein. Ich weinte weils weh tat, aber gesagt habe ich nichts. Ich wurde immer sprachlos zurück gelassen.

Ich möchte viel schreiben aber ich frag mich grad wieder ob es wirklich gut ist für mein überfordetes Nervensystem mich mit all dem Geschehenen  so intensiv tageintagaus zu befassen. Seit dem gehts mir ja noch schlechter. Ich frag mich auch obs mich nicht noch mehr belastet immer wieder das Wort Traumatisierung im Zusammenhang mit mir und meiner Geschichte zu lesen und zu hören. Ich bilde mir ein dass das Wort Trauma mich erst traumatisiert hat. Weil eigentlich, wie schon oben berichtet, war doch alles irgendwie nicht so schlimm, halt schlimme Kindheitserlebnisse, aber bitteschön  doch kein Trauma. 

Meine Schmerzen werden schlimmer, ich höre auf, bis bald....

 

AntwortZitat
Veröffentlicht : 15/07/2020 4:41 pm
(@he_schra-ad)
Estimable Member

Wird noch kommentiert - HSchraps - Fettschrift: (nach meinem Urlaub)

 

Es gibt 3 Situationen, an die ich mich immer wieder, in letzter Zeit vermehrt, erinnere, da ich dabei auch fühle, wie sich die kleine Andrea damals gefühlt hat.  (...genau darum geht es, die belastenden Gefühle der Kleinen nicht ignorieren, so schmerzhaft sie auch sein mögen, denn die Kleine musste sie REAL durchleben...)

 

Ich bin ca. 5 Jahre und liege abends in meinem Bett in meinem Kinderzimmer. Ein riesen Zimmer in der neuen Wohnung meiner Mutter nach der Scheidung. Eine alte, potthässliche Wohnung und ich fühle mich ganz klein und alleine in dem riesigen Kinderzimmer. Vielleicht war ich auch tatsächlich alleine abends, weil meine Mutter ausgegangen war. Es fühlt sich so an, aber ich weiss es nicht. Aber immer wieder ist dieses Bild eines kleinen einsamen Mädchens im Bett in einem überdimensional riesigen Raum. Und ich fühle heute irgendwie so wie sich die Kleine damals gefühlt hat. (...EINSAMKEIT hat viele Namen und verursacht sehr oft heftigste Schmerzen...)

 

Ich bin ca 6 oder 7 Jahre und liege abends im Bett und schlafe. Ich spüre im Schlaf dass etwas nicht stimmt und wache auf und meine Eltern sitzen am Bettrand. Ich fragte sie was denn los sei und sie antworteten, sie hätten beobachtet, wie ich an meiner (ich hoffe ich darf das schreiben???, es fällt mir schwer....) Pipimaus gespielt habe. Ich fühle heute noch so intensiv wie sich die kleine Andrea damal gefühlt hat. Völlig überfordert, voller Scham, irgendwie fassungslos und aufgewühlt, weil ich doch gar nicht wusste was ich wohl Böses getan habe, schlechtes Gewissen ( obwohl ich damit überhaupt noch nichts anfangen konnte mit diesem Thema Sexualität, ich war 7 !!!!). Aber ich spürte dass ich etwas schlimmes getan haben muss, warum sonst sitzen Eltern sonst nachts am Bett und kontrollieren mich? Wies weiterging weiss ich nicht mehr.  (...hier dürfen Sie fast alles schreiben .. - kleine Kinder kennen keine Sexualität - Körperstellen mit guten Gefühlen kennen sie schon - und das ist normal - doch möglicherweise geht es hier eher um das Gefühl: Ich bin falsch, nicht richtig, nicht gut genug etc... - - und das erzeugt zusätzliche Einsamkeitsgefühle...)

 

Ich bin ca 9 oder 10 Jahre und spiele auf dem Spielplatz. Ich habe ein Kind von der Schaukel geschubst. Prombt bin ich von meinen Eltern nach oben gerufen worden und mir wurde gesagt dass ich keine Kinder von der Schaukel schubsen darf. Und wurde mit einem Stock auf den Po geschlagen zur Strafe. Ich spürte als kleine Andrea schon wieder diese Fassungslosigkeit, weil ich nicht wusste wofür ich denn so hart bestraft wurde. Und noch was war in diesem Gefühl, dieses Wissen so kontrolliert zu werden, immer wieder wohl beobachtet zu werden. Ja so ausgeliefert zu sein. Ich weinte weils weh tat, aber gesagt habe ich nichts. Ich wurde immer sprachlos zurück gelassen.

Ich möchte viel schreiben aber ich frag mich grad wieder ob es wirklich gut ist für mein überfordetes Nervensystem mich mit all dem Geschehenen  so intensiv tageintagaus zu befassen. Seit dem gehts mir ja noch schlechter. Ich frag mich auch obs mich nicht noch mehr belastet immer wieder das Wort Traumatisierung im Zusammenhang mit mir und meiner Geschichte zu lesen und zu hören. Ich bilde mir ein dass das Wort Trauma mich erst traumatisiert hat. Weil eigentlich, wie schon oben berichtet, war doch alles irgendwie nicht so schlimm, halt schlimme Kindheitserlebnisse, aber bitteschön  doch kein Trauma. (...Trauma ist nur ein Wort - und viele Menschen neigen dazu ihre eigene Kindheit zu verniedlichen um die Eltern wieder ein wenig zu erhöhen und das Geschehen herunter zu spielen - nun ja... - Trauma ist heftige innere Überlastung, innerer Konflikt oder seelische Schmerzen - ausgelöst durch Erlebnisse, Ereignisse oder EINSAMKEITSGEFÜHLE...)

(Jahrzehnte schweigen die betroffenen Menschen - schreiben ist ein guter Schritt der Verarbeitung...)

Meine Schmerzen werden schlimmer, ich höre auf, bis bald...  (..die heiße Herdplatte lässt grüßen... - und alle wissen, was ich damit meine...)

AntwortZitat
Veröffentlicht : 15/07/2020 9:49 pm
(@lifelines1)
Fleißiges Mitglied

Meine innere Erregung ist kaum auszuhalten. So steh ich schon auf morgens....Beim Versuch mich hier eben einzuloggen hat es 3x nicht geklappt. Seite wurde nicht angezeigt ERROR. Sofort, wie immer, das Gefühl und die Angst, dass es nie wieder klappt. Es sll einfach nicht sein dass ich Hilfe bekomme, alles in mir wehrt alles ab was mir helfen könnte. Aber nun hats doch geklappt.

Ich erinnere mich an meinen geliebten Papa, wir haben, ich war ca 2 Jahre, morgens zusammen im Bett gelegen und er hat immer aus den Enden der Bettdecke grosse Zipfel geformt und mir gesagt dass wär ein Mäuschen und mich damit gekitzelt. Es fühlt sich so liebevoll an, mir laufen die Tränen.... Mein Papa lebt noch, aber weit entfernt, wir habe viel Kontakt über whatsapp und uns auch gesagt wie lieb wir uns haben und vermissen.....aber können uns nicht treffen, mir fehlt seine Umarmung, die Umarmung die sich Mädchen so sehr von ihrem Papa wünschen.Ich hatte nie einen Papa der mich auf seinen Schoss gezogen hat, mich festgehalten hat, mir das Gefühl gegeben hat, egal was auch passiert, er wird mich immer beschützen.Mein Stiefvater waren solche emotionen fremd. Diszipin statt Liebe. Aber über Gefühle sprach man nicht  und ich denke heute, meine Gefühle durfte ich nicht zulassen, die Gefühle die mit Angst oder Traurigkeit zu tun hatten. Vielleicht war ich auch schon gar nicht mehr in der Lage sie selbst zu spüren oder rauszulassen. Ja ich denke so wars. Ich habe nur die extreme Extrovertiertheit gespürt, Wildheit, laut, impulsiv, wütend?. Die Wut wurde zentrales Thema in meiner Jugend, dazu später...iIch war 6 Jahre und wir waren in Italien im Urlaub. Ich hatte einen gelben Eimer und mit ihm immer im Sand gespielt, der Eimer war am Ende des Urlaubs kaputt, ich wollte in aber mit heim nehmen, ich liebte diesen Eimer. Ich war wütend und ich weinte bitterlich, mein Stiefvater hat sich halbtot gelacht und mich mit meinem verzweifelten verweinten Gesicht fotografiert. Über das Bild kann er heute noch lachen, mir laufen die Tränen.. ...Aber jedesmal wenn ich solche Dinge erzähle, möchte ich trotzdem immer wieder erwähnen, dass wir auch gute Zeiten hatte, viel unternommen usw, auch wie mein Goldhamster Schnuppi gestorben war, ging mein Stiefvater mit mir und dem Schnuppi in einem Karton in unseren Schrebergarten und er wurde feierlich beerdigt. 

Ich habe gerade wieder diese scheiss Gefühl, dass ich doch dramatisiere, und die anderen Dinge, die wohl nicht so gut gelaufen sind, gar nicht so schlimm waren.Die paar mal..... Ich muss aufhören zu schreiben,ich bin komplett durcheinander und habe gerade wieder schlimme Angst, dass ich meine Situation verschlimmere, in dem ich all die Dinge immer und immer wieder durchkaue........ich möchte wegrennen, laufen, toben, tanzen, mich volllaufen lassen ( sorry ), aber das alles habe ich in meiner Jugend gemacht und es hat sich sooooooooo gut angefühlt.....und heute kann ich kaum noch lange gehen und sitzen aufgrund meiner Schmerzen und Verfassung, ich fühle mich wie ein junges Fohlen, welches in einen viel zu engen Stall gefangen gehalten wird........

Bis bald

 

AntwortZitat
Veröffentlicht : 17/07/2020 11:06 am
(@lifelines1)
Fleißiges Mitglied

Auch ich frage mich gerade zum wiedefholten Male wie ein einzelner Mensch dass aushalten soll, mit allem was in dieser kaputten Seele so los ist. 

Ich habe so eine Angst vor ungewissen Situationen, wenn sie ungeklärt oder offen sind. Die Art und Weise wie ich mit allem umgehe, was ich aus den Dingen und Situationen mache, ist so schrecklich selbstschädigend und bringt mich körperlich an meine Grenzen. Das ist auch, nein hauptsächlich, auf meinen Körper bezogen. Ich beobachte, analysiere und hinterfrage ständig jede körperliche Reaktion. Vor allem wenn etwas Neues hinzukommt. Ich bekomme Panik, dass ich ins  Krankenhaus muss, zum Arzt, irgendwelche Arznei einnehmen muss, welche mein Körpef eh nicht mehr verträgt usw..., meine Fantasie bringt mich um den Verstand und verschlimmert alle Sympthome. Ich weiss  ncht mehr, was ist psychisch verursacht und was muss tatsächlich vom Arzt untersucht werden.Mich hat vor 2 Tagen eine Zecke gebissen, das scheiss Vieh ist draussen, die Stelle auch kaum noch gerötet, iich wohne auch in einem Gebiet, wo diese Mistviecher nicht unbedingt diese schlimmen Krankheiten übertragen. Doch ich habe gleich gewusst dass die Angst vor der Angst die ganze Geschichte erst eskalieren lässt. Sofort bilde ich mir ein, alle Möglichen Sympthome zu spüren, und meine Gedanken und Gefühle sind focusiert auf diese Geschichte, von morgens bis abends. Ich habe keine Ablenkung, bin auch nicht fähig für igendwelche Kontakte. Bin mir und dieser Gedanken und Gefühlswelt wieder ausgeliefert. Und dieser Zustand der Ungewissheit ist machmall noch schwerer auszuhalten wie die Schmerzen. Und die Kombination ist fast unerträglich. Ich wollte eigentlich nicht viel über Sympthome schreiben in diesem Forum, aber ich hatte gerade die Hoffnug, dass es vielleicht ein wenig hilft, mich zu beruhigen. Klappt aber natürlich überhaupt nicht. Ich hab einfach nur grenzenlos Angst und fühle mich komplett ausgeliefert.

Bis bald....

 

AntwortZitat
Veröffentlicht : 19/07/2020 11:22 am
(@iriste)
Estimable Member

@lifelines1

liebe Andrea,

es ist sehr schmerzhaft und auslaugend, deine Geschichte, Gedanken und über deine Gefühle Zu lesen. Ich verstehe gar nicht, wie du daran zweifeln konntest, ob du dich hier im Forum äußern solltest. Ich habe auch lange mit verschiedenen Symptome zu kämpfen gehabt, aber im Vergleich zu deiner Situation war es harmlos. Natürlich empfindet jeder seine eigene Situation entweder als das schlimmste oder den anderen geht es noch viel schlechter. Heute Morgen habe ich gedacht, eigentlich geht es mir doch gut. Jammern auf hohem Niveau in Bezug auf meine extreme Ausübung meiner „Hobbys“. Mir geht es zunehmend besser nach den Sitzungen bei Herrn Schraps und trotzdem spüre ich immer noch eine Große Unsicherheit in mir. Ich habe einen Mann, der alles für mich macht, und trotzdem sind unsere Gespräche anstrengend. Ich habe Große Schwierigkeiten in Gesprächen gelassen zu sein und nicht alles persönlich zu nehmen. Das frustriert mich und macht mich wiederum noch mehr unsicher und ich bin ständig auf „Hab acht Stellung“ . Hört sich nach einer Kleinigkeit an, ist aber ein Mega Problem für mich. Es ist das erste mal, das ich dies so schreibe, und es tut gut. Wir können einander nicht wirklich helfen, und doch hilft es mir durch deinen Text mehr über meine Situation zu reflektieren. Danke für deine ausführlichen Worte.

lg Iriste 

AntwortZitat
Veröffentlicht : 19/07/2020 4:21 pm
(@lifelines1)
Fleißiges Mitglied

Liebe Iriste, 

Danke für deine Worte und Offenheit. Und eines ist sicher für mich, niemand, wirklich niemand der sich für Hr. Schraps entschieden hat, und hier im Forum seine Geschichte schreibt, jammert auf hohem Niveau.Wer sich für diesen Weg hier entscheidet trägt ein unermessliches Leid in sich und hat mit Sicherheit sein halbes Leben lang alles mögliche versucht und ausprobiert in der Hoffnung auf Hilfe.

Und bitte lese meine Geschichten einfach nicht weiter, wenn es zu belastend wird. Das mache ich auch bei euren Geschichten so. Wir können uns gegenseitig nicht viel helfen, vielleicht ist es auch einfach schon gut, wenn wir voneinander wissen und uns schreiben.

Liebe Grüße Andrea

AntwortZitat
Veröffentlicht : 19/07/2020 5:40 pm
(@iriste)
Estimable Member

Liebe Andrea,
du hast recht, Jammern auf hohen Niveau, ist ein verkehrter Ausdruck, und ist in Wirklichkeit Ausdruck dafür, das ich meine Probleme verniedliche und nicht als so wichtig sehe wie zum Beispiel deine Probleme. Keine gute Sichtweise.

Auch wenn es schwerfällt die Texte von euch anderen zu lesen, weil die Texte mich so sehr berühren, so ist es auch ein wichtiger Weg in Bezug auf meine Therapie Fortschritte.

 

eine Sache die ich bis jetzt noch niemanden erzählt habe oder beschrieben, sind meine selbst zugeführten Hautprobleme im Gesicht. Ich Kratze und kratze bis es blutet. Ein ätzendes Problem. 

Aber genug für heute

 

lg Iriste 

AntwortZitat
Veröffentlicht : 19/07/2020 8:18 pm
(@he_schra-ad)
Estimable Member

Der Bodensee - seeehr groß... - am Grund lagern tausende von Giftfässern.(oder ein riesiges Giftfass...). - mal läuft mehr und mal weniger Gift aus - denn sie sind leck geschlagen... - mal sterben mehr und mal weniger Fische - manchmal ist auch das Trinkwasser gefährdet. 
Symptome: Giftwasser, Fischsterben, Ausschlag und Schmerzen bei Berührung und manchmal auch schwere Erkrankungen... - die Symptome sind das Endergebnis!

Lösungswege:
1. Angenommen es gäbe keine U-Boote, die 250 Meter tief tauchen können: Wasser versuchen zu reinigen, Fische müssen halt sterben... - wenig Wasser benutzen...
2. Angenommen, es wäre mit einem Spezialtauchgerät  möglich, doch der Weg zu den Giftfässern ist voller Giftschlamm, vor vielen Jahren hier abgeladen... - dann gestaltet sich der Weg zu den Fässern schmerzhaft, denn das dort abgelegte Gift besteht aus:
EINSAMKEIT,

HILFLOSIGKEIT,

TRAURIGKEIT,

SCHMERZEN,

ENTTÄUSCHUNGEN,

LIEBLOSIGKEIT,

WERTLOSIGKEIT

Hoffnungslosigkeit   

... -aus der frühkindlichen/kindlichen Prägungsebene...

Es ist für jeden unterschiedlich schmerzhaft, denn jeder Mensch nimmt die unterschiedlichsten Gefühle mit sehr unterschiedlicher INTENSITÄT wahr.

Kämpfen Sie weiter, gegen den inneren Druck in 250 Meter TIEFE, für die Befreiung dieser Gefühle - für das Licht, das Leben und die Lebendigkeit - und somit kommt das Gesamtsystem aus der Erstarrung heraus.. - Schritt für Schritt..

 

AntwortZitat
Veröffentlicht : 19/07/2020 11:58 pm
(@lifelines1)
Fleißiges Mitglied

Ich fühle diese unendliche Leid und diese  furchtbare Gefühl so intensiv, es fördert die Angst vor allem, die Angst widerum fördert das Gefühl. Ich, die große Andrea fühlt es, doch für die Kleine fühl ich kaum etwas.

Das selltsame ist aber, ich fühle es so deutlich wie meine Tochter sich in 2 Situationen gefühlt haben muss. Wie schon an anderer Stelle berichtet, war ich nur überfordert und genervt als Mutter, ich hatte keinen Zugang zu meinem doch so lieben, süßen sensiblen Töchterchen. Ich hab viel geschrien , war extrem ungeduldig. Sie war eingeschüchtert. Wir waren in Mutter Kind Kur weil ich, als sie 3 Jahre war, eine Depression hatte. Ich hatte sie in unserem Zimmer schlafen gelegt und bin noch hoch zu den andrren Frauen. Es war immer eine Aufsicht da die nach den Kindern geschaut hat. Als ich später ins Zimmer kam, hab ich bemerkt, dass Alina in meinem, nicht in ihrem Bett lag. Sie hat sich dort hingelegt weil sie in ihrem Bett gebrochen hat. Sie hat alles mit sich alleine ausgemacht, niemanden gerufen, gebrochen und dann das Bett gewechselt. Was muss in diesem kleinen Kind  vorgegangen sein.... hier und jetzt fühle ich so intensiv wie Alina sich gefühlt haben muss,, das Verlassenheitsgefühl, die Einsamkeit, nicht geliebt zu werden.....es tut mir so unendlich weh wie dieses arme kleine Kind gelitten hat....Es ist als ob Alina für mich ein MEDIUM wäre, durch das ich mich fühlen lerne, denn für mich, die kleine Andrea fühle ich das nicht, oder kaum...

Es gibt noch eine Situation mit Alina da war sie schon 11, nach meiner Scheidung. Hab grad keine Kraft die Situation genau zu schildern, aber es waren auch wieder versteckte Hilferufe von ihr, nach Aufmerksamkeit, Liebe, Zuwendung, ihr das Gefühl zu geben,nicht alleine zu sein. Heute weiss ich das, und auch hier tut es wieder so weh weil ich so sehr fühle was sie gefühlt haben muss in dieser Zeit. Weil es ja genau das Gefühl ist welches in mir so sehr tobt....

Bis bald

 

 

AntwortZitat
Veröffentlicht : 21/07/2020 10:08 am
(@he_schra-ad)
Estimable Member

Kommentiert durch HSchraps - Fettschrift

Ich fühle diese unendliche Leid und diese  furchtbare Gefühl so intensiv, es fördert die Angst vor allem, die Angst widerum fördert das Gefühl. Ich, die große Andrea fühlt es, doch für die Kleine fühl ich kaum etwas. (..die große fühlt das Leid der kleinen - sozusagen der verlängerte Arm...)

 

Das selltsame ist aber, ich fühle es so deutlich wie meine Tochter sich in 2 Situationen gefühlt haben muss. Wie schon an anderer Stelle berichtet, war ich nur überfordert und genervt als Mutter, ich hatte keinen Zugang zu meinem doch so lieben, süßen sensiblen Töchterchen. Ich hab viel geschrien , war extrem ungeduldig. Sie war eingeschüchtert. Wir waren in Mutter Kind Kur weil ich, als sie 3 Jahre war, eine Depression hatte. Ich hatte sie in unserem Zimmer schlafen gelegt und bin noch hoch zu den andrren Frauen. Es war immer eine Aufsicht da die nach den Kindern geschaut hat. Als ich später ins Zimmer kam, hab ich bemerkt, dass Alina in meinem, nicht in ihrem Bett lag. Sie hat sich dort hingelegt weil sie in ihrem Bett gebrochen hat. Sie hat alles mit sich alleine ausgemacht, niemanden gerufen, gebrochen und dann das Bett gewechselt. Was muss in diesem kleinen Kind  vorgegangen sein.... hier und jetzt fühle ich so intensiv wie Alina sich gefühlt haben muss,, das Verlassenheitsgefühl, die Einsamkeit, nicht geliebt zu werden.....es tut mir so unendlich weh wie dieses arme kleine Kind gelitten hat....(...leider wird der Staffelstab von Sippenmitglied zu Sippenmitglied weitergereicht, bis jemand dieses Prozess der Fehlprägung unterbricht... - es gibt hier keine Schuld, denn jeder macht das, was ihm beigebracht worden ist... - deshalb ist es wesentlich die fehlerhaften Prägungsmuster zu klä#ren... - Schritt für Schritt..)

Es ist als ob Alina für mich ein MEDIUM wäre, durch das ich mich fühlen lerne, denn für mich, die kleine Andrea fühle ich das nicht, oder kaum... (..sie ist kein Medium, die kleine Alina sind SIE selbst als kleines Kind!!! -symbolisiert als Alina - doch Sie haben genau so gelitten...)

 

Es gibt noch eine Situation mit Alina da war sie schon 11, nach meiner Scheidung. Hab grad keine Kraft die Situation genau zu schildern, aber es waren auch wieder versteckte Hilferufe von ihr, nach Aufmerksamkeit, Liebe, Zuwendung, ihr das Gefühl zu geben,nicht alleine zu sein. Heute weiss ich das, und auch hier tut es wieder so weh weil ich so sehr fühle was sie gefühlt haben muss in dieser Zeit. Weil es ja genau das Gefühl ist welches in mir so sehr tobt....

Bis bald

AntwortZitat
Veröffentlicht : 21/07/2020 10:24 pm
(@lifelines1)
Fleißiges Mitglied

Die Gengenwart: sie ist kaum noch auszuhalten.Ich gucke Fernsehen um mich irgendwie abzulenken, war seit gestern nicht mehr draussen, unerträgliche schmerzen in Beinen, Becken, Po, unerträgliches Gefühl und die unendliche Angst diese Treppen vom 2. OG bald gar nicht mehrzu schaffen. Seit der Geschichte mit dem Zeckenbiss habe sich alle sympthome verschlimmert. Ich rede in Gedanken den ganzen Tag mit mir selbst, aber schlimme Sachen. Ich führe Gespräche mit mir oder in Gedanken auch mit anderen und erkläre ihnen den ganzen Tag meine Verfassung, Situation, Ängste usw. Und dieses Einsamkeitsgefühl ist kaum noch zu ertragen. Egal aus welchem Zimmer ich schaue, überall sehe ich Nachbarn die Gäste haben, feiern, ein altes Ehepaar dass gemeinsam Abendbrot ist.... dieser gefühlte Schmerz ist kaum auszuhalten und macht die körperlichen Schmerzen noch schlimmer...ich schleiche ganz langsam Antidepressiva aus, nehme seit jahren eh nur minimenge, aber ich weiss was dieses Mistzeug im Hirnstoffwechsel anrichtet, bringt die gesamte Biochemie im Gehirn durcheinander. Und hilft eh nix und mach tnur dick. Aber jetzt auch die Angst durch das Ausschleichen wird natürlich alles noch schlimmer, ja um all das drehen sich von morgens bis abends meine Gedanken und meine schlimmen Gefühlswallungen haben mich fest im Griff....schauderhaft. 

Ich habe mjch wieder in meiner psychosomatischen Klinik angemeldet, ich war erst für 3 Monate dort. Die können mir nicht helfen aber ich bin nicht alleine. Ich fühle mich beschützt, ejn wenig geborgen, irgendwie sicher. Mir gehts dort auch schlecht, aber daheim ist es wesentlich schlimmer. Aber was natürlich auch im Unterbewusstsein wütet ist, dass ich am Mittwoch seit Monaten wieder einen Termin bei Hr. Schraps habe. Hr. Schraps würde sagen, ja ja die heisse Herdplatte.... aber ich habe diesen Stress in mir bei jedem anderen Termin, Telefonat, Zeckenbiss, körperl neue Sympthome, egal.....einfach die Angst schon vor meiner Angst und wie ich mit den Situationen umgehe im Leben und sich dadurch alles verschlimmert. Was ja auch so ist...selbsterfüllende Prophezeiung

Eigentlich wollte ich weiterschreiben über meine Geschichte aber ich kriegs nicht hin, all das andere hat so Besitz von mir ergriffen...und es wurde immer schlimmer je mehr Menschen mich verlassen haben, nun, wo ich alleine bin, keinen Halt mehr im Aussen habe, ja nun liegt meine Seele blank und ich fühle wohl das alles, was ich vorher, als noch Menschen da waren, nicht so gespürt habe. Doch, ich habs gespürt, körperlich immer mehr, hab mich auch damals schon immer mehr zurückgezogen, es steigerte sich alles sugsessive,doch diesen tiefen seelischen Schmerz, den  begann ich erst wirklich bewusst zu fühlen, als meine Tochter vor 3 Jahren auszog. Und vor 1 Jahr meine beste Freu din auch noch weit. wegzog. Seit dem ist alles so unerträglich in mir dass ich letztes Jahr, als meine Tochter heiratete,nicht mal mehr in der Lage war, zur Hochzeit zu gehen. Ich war in einer Klinik, ich habs nicht ausgehalten...

Eine wahre Weisheit:

EINE GESUNDE SEELE ERTRÄGT FAST ALLES, EINE KRANKE NICHT EINMAL DAS GLÜCK

bis bald

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Veröffentlicht : 26/07/2020 11:47 am
 Susi
(@susanne)
Trusted Member

LIebe Andrea ( Lifelines 1 ),

Was du schreibst mit deiner Tochter , das du so mit ihr fühlst , kenne ich nur zu gut . Nicht bei meinen Kindern , denn ich habe keine . Aber wenn ich höre oder im Fernsehen sehe , wie Tiere ,kl . Kinder oder alte Menschen behandelt werden . Bei Tieren ist es besonders schlimm . Ich kann diesen Schmerz so stark fühlen , das ich manchmal denke das zerbricht mich. Diese Gefühle sind fast unerträglich für mich . Und ich kann sie niemanden richtig mitteilen , weil sie dann sagen " du bist verrückt " oder lachen .  Ich dachte ich wäre so gut wie alleine damit . Es tut gut zu lesen das ich damit nicht alleine bin . Allerdings frage ich mich auch , ob das jemals besser wird oder ob das immer so seien wird wenn ich solche Geschichten höre . Ich schalte schon am Fernsehen immer um wenn so was vorkommt . Aber selbst wenn ich nur einen Film schaue wo ein Tier getreten wird oder sowas , ist es ein schlimmeres Gefühl als wenn ich selbst getreten worden wäre . Bilder die ich mal sah verfolgen mich über Jahre . Wird das auch besser wenn wir weiter an unserer Heilung arbeiten ?                                                       

                           L.G. Susi

 

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Veröffentlicht : 27/07/2020 8:33 pm
(@lifelines1)
Fleißiges Mitglied

Oh man, ich will schreiben, hab aber eigentlich keine Kraft mehr und unendliche S hmerzen. Ich hatte Mittwoch meine Sitzung, hab die nacht  vorher schon halbe Tavor genommen, weil mein Körper so unendlich rebelliert und s hmerzte. Ich wollte eigentlich über die Sitzung schreiben aber ich mag plötzlich nicht ins Detail gehen, auch nicht wie meine Aufgabe aussieht. Es fühlt sich an als wäre es mein Schatz, diese Aufgabe, niemandem möchte ich davon verraten. Doch ich kann nicht mit ihr arbeiten, ich tobe innerlich vor Angst und Unruhe und Verzweiflung weil ich so unendliche S hmerzen habe und mich frage wie ich das weiter durchstehen soll. Und ich hätte auch so gerne in den Sitzungen Hr. Schraps bei mir, ich möchte auch dass er meine hand halten kann oder micb kurz am Arm berühren kann, all das würde  mir so viel mehr Sicherheit geben, Geborgenheit...wollte eben Übung machen doch meine Restless Legs habe ich jetzt wohl auch schon am Tag, hatte ich vorher nicht, ich hab das Gefühl durchzudrehen....irgendwie wollte ich ganz andere Dinge schreiben und find das alles grad völlig doof was ich geschrieben habe, ist ja immer das Selbe, aber ich mags auch nicht löschen.....vielleicht versuch ichs später nochmal.....

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Veröffentlicht : 31/07/2020 10:53 am
(@lifelines1)
Fleißiges Mitglied

Ich habe überall meine Kuscheltiere, ich drücke sie an mich, würde sie am liebsten überall mir hinnehmen, sieht halt bisschen blöd aus bei einer Frau mit 56 Jahren. Ich brauche meine Wärmflasche, auch jetzt im Sommer, all das gibt mir irgendwie ein Gefühl der Geborgenheit, Wärme, zumindest wünsche ich mir das, doch es klappt halt nicht, um so fester drü ke ich meine Kuscheltiere an mich und mir laufen nur die Tränen....ich will das ganze Leid in mir endlich hinter mich brigen, warum kann man nicht jede Woche eine Sitzung haben, jede woche gucken was auftaucht, ich will, dass endlich was grausames auftaucht, dass wir es angehen und auflösen können.... ja ich weiss, mit Wille und Verstand komme ich nicht weiter, und mit meinem scheiss Hinterfragen, analysieren auch nicht.....

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Veröffentlicht : 31/07/2020 11:15 am
 Susi
(@susanne)
Trusted Member

 Hallo Andrea  , es tut mir leid das es dir so schlecht geht . Das mit den Kuscheltieren find ich gar nicht schlimm , egal wie Alt . Ich nehm immer ein Kissen wenn ich es brauche , ich habe keine Kuscheltiere . Und das du endlich möchtest das alles hoch kommt , kann ich zwar verstehen aber ich glaube das wenn das passieren würde , wir / du das gar nicht aushalten würden .  Auch wenn du alleine bist , ich denk an dich !!  Das wird dir vielleicht nicht helfen , aber vielleicht ein bisschen

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Veröffentlicht : 31/07/2020 5:23 pm
(@lifelines1)
Fleißiges Mitglied

Ich bin wohl viel zu oft allein gelassen worden. Nicht ganz allein, es war immer jemand da, dafür hatten meine Eltern schon gesorgt. Aber es waren eben Fremde. Weil meine Mutter eben viel krank war. Als Baby paar Wochen im Kinderheim, als 5jährige bei Schwester meines Stiefvaters für 2 Wochen, wie meine Mutter und Stiefvater in Flitterwochen gefahren sind. Die Schwester meines Stiefvaters hatte ich vorher 1x gesehen.Mit 7 oder 8 Jahren musste ich nach der Schule für 2 Wochen in einen Kindergarten, wo man auf mich aufpasste, bis mein Stiefvater von Arbeit kam. MIt 9 oder 10 Jahren kam ich 4 Wochen in ein  Kinderkurheim, weil meine Mutter selbst in Kur musste. Hab so manche Bilder noch vor mir, riesiger Schlafsaal mit 15 Eisenbetten, während der Schlafenszeiten, also nachts und Mittags durften wir die Klospülung nicht benutzen, ich seh heut noch die überfüllten Kloschüsseln mit allem, was man da so rein macht.....Es ist so seltsam, wenn ich das aufs hreibe, empfinde ich es wieder gar nicht so s hlimm, immerhin hat man mich ja immer irgendwo untergebracht und ich war versorgt. Ich übertreibe einfach wieder und will mich wichtig machen. Allerdings heute morgen nach dem Aufwachen habe ich es ganz anders gefühlt als die Erinnerungen hochkamen. Ich fühlte mich immer abgeschoben, einsam....und irgendwie fühle ich, dass ich damals sc hon begonnen habe, diese Gefühl wegzuschieben. Natürlich unbewusst....ich begrub es irgendwo und wirkte und war nach aussen hin die wilde, lebhafte, mit der man das ruhig machen kann. Wir haben daheim nie über Gefühle oder solche dinge gesprochen....

Die intensivsten Trüme die ich habe, sind, nachdem ich immer einsamer wurde, die von meinem Exmann. Wir sind s hon 15 Jahre geschieden, wir waren wie Hund und Katze, Feuer und Wasser, aber haben uns auch geliebt. Nur ich ihn zum schluss nicht mehr. Aber er ist und war  ein sehr zuverlässiger, ehrlicher Mensch und ein guter Papa für unsere Tochter. Und ich weiss auch mittlerweile ganz genau, warum ich so  viel von ihm träüme. Nicht weil ich ihn zurück will oder liebe, aber ich war damals bei ihm in der Ehe in Sicherheit. Es war jemand da, hat für mich gesorgt.Egal wie oft  wir uns stritten, ich war nicht alleine. Ich hatte auch bei ihm als reinen Kopfmenschen, kaum emotionale Unterstützung, aber der äussere Rahmen war da. Heute in meinen Träumen befinden wir uns hauptsächlich in der letztn gemeinsamen Wohnung und er tut alles für mich, ist ruhig, verständnisvoll, geduldig. Ich weiss auch in den Träumen, dass er wieder verheiratet ist und es ist ok. Wir reden in den Träumen darüber und ich weiss, dass er zu seiner Frau gehört aber jetzt, in Absprache mit ihr, eine zeitlang bei mir leben möchte um mir beizustehen.Es ist auch in den Träumen keine Liebe mehr, auch absolut kein sexueller Kontakt, nur einfach jemand, der mir Sicherheit gibt.....Mit der Scheidung habe ich meine letzte äussere Sicherheit aufgegeben, es begann danach eine fatale, traumatische Beziehung zu einem Psychopaten, emotionalen Gewalttäter die 5 Jahre anhielt und mir den Rest gegeben hat.....

Ich versuche, diesen Tag wieder irgendwie rumzubringen,mit einerAngst, die mit jedem neuen körperlichen Sympthom immer stärker wird.....

Bis bald....

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Veröffentlicht : 02/08/2020 11:01 am
(@lifelines1)
Fleißiges Mitglied

@susanne

Hallo susi, ich möchte gerne öfter und mehr antworten, bin aber froh, wenn ich es hinbekomme, an meiner Geschichte zu schreiben. Trotzdem bin ich sehr sehr dankbar für jede Antwort von dir. Ich habe auch gelesen, dass du mit deiner freundin im biergarten warst und es ein angenehmer Abend für dich war. Eigentlich sollte ich dass Gefühl haben, dass dir die Therapie ein bisschen schon geholfen hat und das sollte mir Hoffnung geben. Aber ich fühle einfach nur Verzweiflung, dass alles in mir so verstrickt ist und ich da nie wieder rauskomme...Aber trotzdem freut es mich natürlich für dich, denn kaum jemand Gesundes kann nachvollziehen, wie kostbar solche kleinen Momente sein können....

Liebe Grüsse Andrea

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Veröffentlicht : 02/08/2020 11:12 am
 Susi
(@susanne)
Trusted Member

@lifelines1Hallo Andrea , diese Therapie hat mir schon sehr geholfen . Manchmal geht es mir  zwar noch schlecht aber nie so sehr wie vor der Therapie . Vielleicht irre ich mich aber wenn ich das Letzte so lese was du schreibst , habe ich das Gefühl du willst alles auf einmal . Als ich bei Herrn Schraps war , dachte ich auch " O.K. , jetzt gehe ich alles durch was ich erlebt habe und dann bin ich Gesund " . Ich wollte das unbedingt . In mir wütete dieser Zwang , dieses " Ich will das jetzt und sofort " , Hab jetzt doch schon was durch , warum geht es mir jetzt nicht besser ? . Davon musste ich mich erst mal befreien , damit ich überhaupt sehen konnte  , das auch kleine Dinge da waren die  mich belasteten , ich mehr über mich lernen kann , was mich in Wirklichkeit belastet . Das waren ja nicht nur die grossen Dinge , die ich verarbeiten muss , die kleinen Dinge waren mir gar nicht bewusst . Ich war so manches mal überrascht was ich alles noch nicht verarbeitet hatte . Irgendwann habe ich dann eingesehen das es so wie ich dachte , alles mit Gewalt durchgehen , nicht klappt . Ab da wusste ich auch das es länger dauern wird als ich gedacht hatte . Ich ganz anders bin als ich dachte . Manchmal , gerade wenn es mir schlecht geht , ist es auch für mich schwer mir das in Erinnerung zu rufen , das ich alles Stück für Stück durch gehen muss und das ich mir Zeit lassen muss , das mein Unterbewusstes sich nicht zwingen lässt alles sofort zu verändern . In vielen Dingen muss ich gelassener werden , bin auch oft ungeduldig . Aber seit ich weiß das ich in meinen Aufgaben nichts erzwingen kann , ich auch wenn ich acht Wochen in einer Situation verharre , sage ich mir heute " dann brauch ich das anscheinend . Ich will damit sagen , als ich losgelassen habe , zu glauben , das dieser Weg nur geradeaus geht , mich darauf eingelassen habe , ging alles viel einfacher , es ging weiter in meinen Aufgaben !! Es  ging mir besser !! Ich kann das nicht so gut erklären . Hoffe aber du verstehst was ich meine . Ich wünsche dir , das auch du es bald gelassener siehst . Ich weiß schwerer als gesagt .  Danke das du mir geantwortest hast . Ich bin mir immer nicht sicher , ob das O.K. ist was ich da so schreibe . 

                           Liebe Grüße Susi

AntwortZitat
Veröffentlicht : 02/08/2020 5:10 pm
(@lifelines1)
Fleißiges Mitglied

@susanne

Liebe susi, es ist alles völlig ok so wie du schreibst. Ich kann die Zweifel spüren, die du wahrs heinlich direkt nach dem abschicken deiner Antwort an mich hattest. Oh je...hätte ich das so schreiben dürfen, war ich  zu direkt usw.....Das wär mir genauso gegangen. Und ich weiss auch genau was du meinst mit dem was du schreibst. Ich weiss dass es sehr sehr lange dauern wird, und dass mein dolle Verstand alles versucht zu erklären, zu verstehen usw.Nur steckt dahinter wieder, wie immer, die Angst, dass es alles nichts hilft. Die Angst steuert mich. Und das nicht loslassen können, da hast du völlig recht. Zum Abschluss der letzten sitzung hat Hr. Schraps noch einen Satz gesagt, dem ich schon wieder mehr Aufmerksamkeit ges henkt habe als meiner eigentlichen Aufgabe. Ich habe versucht diesen Satz zu interpretieren, analysieren, also zu verstehen und dachte am nächsten Morgen ich hätte die Erkenntnis, warum er das gesagt hat. Ich habs ihm geschrieben und bekam nur zur Antwort, dass ich schon wieder komplett mit dem Verstand arbeite, nur nachdenke usw., und dass es hier überhaupt nicht drum geht, das Gesagtezu interpretieren. Ich soll mich ohne Nachdenken einfach nur auf Aufgabe und das Erlebte auf Gefühlsebene focusieren. Er hat mir das s hon oft gesagt, aber dieses Mal habe ich es irgendwie besser verinnerlichen können. Vielleicht weil ich immer ein bisschen mehr verstehe, um was es wirklich geht. Trotzdem, einfach loslassen.....noch keine Ahnung wies geht....

Liebe Grüsse Andrea

AntwortZitat
Veröffentlicht : 02/08/2020 6:35 pm
 Susi
(@susanne)
Trusted Member

Liebe Andrea , da hab ich leider  auch keine Antwort drauf . Sonst  würde ich in allen Bereichen loslassen. Wenn du vor 1, 5 Jahren  gesagt hättest las los , hätte ich auch gedacht,  Ja gerne aber Wie ? Ich weiß  nur das ich mich irgendwann nur noch auf die Aufgabe und den Tag wo ich sie machte konzentriert habe  . Ich bin so froh das ich es teilweise schon geschafft  habe  und zumindest  weiß das es funktioniert  . Ich vertraue darauf das ich das irgendwann auch bei anderen Dingen schaffe , einfacher wäre es natürlich  wenn ich dafür  ein Patentrezept hätte. 

Ich mache auch oft meine Aufgabe und schaue nicht auf meine Gefühle  dabei . Irgendwann  merke ich dann das ich nur denke . Am Anfang  hab ich gar nicht nach meinem  Gefühlen geschaut . Aber es wird immer mehr das ich mich selbst daran erinnere  auf meine Gefühle zu achten. Wir müssen  nicht nur alles verarbeiten  , wir müssen  auch noch sehr viel lernen , was für manch anderen normal ist . Aber auch das schaffen wir ! !     Liebe Grüße  Susi 

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Veröffentlicht : 02/08/2020 11:34 pm
(@lifelines1)
Fleißiges Mitglied

Meine Aufgabe, ich versuche es jeden Tag, nach Aufwachen, vor Einschlafen, und ich lege mich 2 x am tag noch hin um die Aufgabe zu machen. Es klappt kaum, ich versuche mich auf die bilder zu konzentrieren, welche zu meiner Aufgabe gehören, sie tauchen mal kurz auf, aber ich kann sie nicht halten. Die Schmerzen, Gedanken und dieses ständige scheiss Gefühl und die Angst, all das blockiert und blockiert.Bis 2 Tage nach Sitzung gings noch, mit jedem Tag weniger. Dafür massive Steigerung körperlicher Sympthome. Totale Übelkeit 2 Tage, da gehts dann wenigstens ganz leicht besser mit den Beinen, heute weniger übel, dafür mit massiven Schmerzen schon aufgewacht. Es ist als ob sich Eisenringe um Beine und Gesäss legen und immer mehr zuziehen. Es fühlt sich an wie eine innere Erstarrung, ich hab einfach nur Angst...... und doch werd ich mich jetzt wieder hinlegen und die Aufgabe versuchen.... was ein besch... Leben...

Hr. Schraps hat mir erklärt, dass Einsamkeit Schmerzen machen kann, doch ich bin nicht in der Lage mir im Aussen Gesellschaft zu suchen, und selbst wenn, lass ich es nicht mehr an mich ran, das Programm, welches im Hintergrund abläuft, lässt nur noch schlechte Gefühle zu, da hilft keine Abwechslung mehr von aussen....

Ich träume viel, durcheinander, aber ich kann mich, selbst nach Aufwachen, kaum an Details erinnern. Heute wars kurz  von Tochter und Schwiegersohn, bei irgendwas habe sie mir wieder helfen müssen. Ich weiss nur, oder spüre es, dass selbst die Träume mit scheiss Gefühl behaftet sind und sich alles irgwndwie nur um meinen Zustand dreht.....

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Veröffentlicht : 04/08/2020 10:09 am
(@lifelines1)
Fleißiges Mitglied

Ich habe meine Aufgabe versucht, es war zuerst wieder ein Kampf an die Bilder zu kommen, es dauerte ewig, aber sie kamen immer mal wieder, dann ging die Unruhe in mir weiter, alles Chaos war da, nur nicht die Bilder. Aber sie kamen wieder, immer nur kurz, es sind die 4 einzelne Bilder die zusammen die eigentliche Aufgabe ergeben, aber meistens erscheinen sie eben einzeln. Zuerst mein Hochsitz im Wald, auf einer Lichtung, bewacht von meinem Wolf, ich liebe diesen Wolf, er gibt mir Schutz und Sicherheit, dann das bild von der kleinen Andrea, sie spielt, rennt, lacht, und dann das Bild was am schwersten zu halten ist, wie ich die Kleine auf dem Schoss habe, oder an mich drücke.... es passierte diesesmal etwas seltsames: die Farben wechselten in Schwarz-Weiss, eine Art Scherenschnitt, es war nicht unangenehm. Und das Bild, wie ich die Kleine auf dem Schoss habe, wurde zum Standbild, irgendwie hielt es dadurch länger, irgendwie war ich wie abgetaucht in diese Situation. Leider viel zu kurz, es verschwand wieder, doch gefühlt hat es länger gehalten wie sonst die Bilder. Leider weiss ich meine Gefühle nicht in der Situation, evtl. Erstaunen was da grad passiert ist...... tja danach waren die Magenschmerzen wieder da........

AntwortZitat
Veröffentlicht : 04/08/2020 11:17 am
(@lifelines1)
Fleißiges Mitglied

Eben habe ich mich hingelegt um Aufgabe zu machen. Habe so unerträgliche S hmerzen dass ich dachte, vielleicht hilft Aufgabe. Dieses Mal kam das bekannte schlimmes Gefühl wie eine Welle über mich, als meine Bilder auftauchten, dachte ich nur: scheiss heile Welt die ihr mir vorgaukelt.....hab weitergemacht, Gefühl ging wieder, Schmerzen toben und mein Inneres auch.......

AntwortZitat
Veröffentlicht : 04/08/2020 4:41 pm
 Susi
(@susanne)
Trusted Member

Hallo Andrea , schön das du die Bilder länger halten konntest . Ich habe auch immer noch Bauchschmerzen und andere Symthome . Aber nicht aufgeben , alles lichtet sich mit der Zeit . Und wenn wir Geduld haben , weiter unsere Aufgaben machen , dann wird es uns irgendwann gut gehen . Sieh auch nach kleinen Dingen die sich verändern , die nicht unbedingt was mit den Symthomen zu tun haben . Ich wünsche dir alles liebe .

L.G.Susi

AntwortZitat
Veröffentlicht : 09/08/2020 1:22 am
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