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Reizdarm, Ängste und Co. >3.Auflage, ohne Forum<

8,90  inkl. Mwst.

Reizdarm, Ängste und Co.

197 Seiten, Taschenbuch

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Artikelnummer: 978-3981653151 Kategorie:

Beschreibung

Heilung ohne Pillen oder Diäten – nur mit Hilfe meiner eigenen Gefühle

Mein Geschichte in Kurzform – das Vorwort

Dies ist meine Geschichte über die außergewöhnliche Heilung meines Reizdarms, meiner Schmerzen, meiner Ängste, meiner Nahrungsmittel-Intoleranzen und die Suche nach der Ursache für meine Beschwerden.

 

Es begann vor sechs Jahren mit nächtlichen Magen-Darm-Krämpfen. Erst nach mehreren Arztbesuchen erhielt ich die erste Diagnose: Fructoseintoleranz!

Für mich als Frau und bekennende Schokoholikerin eine Katastrophe. Ich konnte mir ein Leben ohne Süßigkeiten, Obst und Kuchen gar nicht vorstellen. Dass ich bald auch viele andere Sachen nicht mehr essen durfte, wusste ich zum Glück noch nicht.

Ich kaufte mir brav Ratgeber und Rezeptbücher mit Lebensmittellisten und stellte meine Ernährung um. Als sich nach 2 Jahren noch die Laktoseintoleranz und die Histaminintoleranz dazu gesellten, strich ich auch diese verbotenen Lebensmittel von meiner Liste. Was ich jetzt noch halbwegs ungestraft essen konnte, verringerte sich von Jahr zu Jahr. Von ausgewogener Ernährung konnte bald keine Rede mehr sein. Ich fütterte die fehlenden Vitamine mit speziellen Pillen zu und rutschte trotzdem durch die Mangelernährung in die Unterversorgung. Ich nahm 14 Kilo ab und wog mittlerweile nur noch 49 Kilo. Meine Haut sah übel aus, die Fingernägel brachen ab und ich verlor eindeutig zu viele Haare. Das Ganze schlug natürlich auch auf meine Stimmung und die Abwärts-Spirale drehte sich weiter und weiter.

Von der Schulmedizin enttäuscht, probierte ich verschiedene alternative Heilmethoden aus. Ich griff nach jedem Strohhalm, aber ohne sichtlichen Erfolg. Die Ärzte waren hilflos und auch ein vierwöchiger Aufenthalt in einer Spezialklinik half mir nicht weiter. Dort erhielt ich nur eine weitere Diagnose: Reizdarmsyndrom und damit war ich entlassen. Na klasse, dachte ich mir, aber ich gab nicht auf. Auf der Suche nach Hilfe, stieß ich im Internet schließlich auf eine spezielle Form der Gefühlstherapie. Der Therapeut nennt es:

NeuroBioMed, die Abkürzung für neurobiologische Mediation. Es bedeutet so viel wie die Beilegung eines unbewussten Konfliktes, zwischen Körper, Geist, Bewusstsein, Unbewusstem und Seele.

Ich war zunächst sehr skeptisch, schließlich hatte ich schon viele Therapie- und Guru-Methoden ausprobiert. Bevor ich nun noch mehr Geld vergeudete, besuchte ich deshalb zuerst den angebotenen Vortrag im trancemed-Zentrum. Dort arbeitete man mit selbstbestimmter Kreativ- und Gefühlshypnose. Wie wahrscheinlich jeder andere auch, hatte ich bisher nur von der Showhypnose und der „normalen“ Hypnose gehört. Eine selbstbestimmte Gefühlshypnose war mir völlig neu, hörte sich aber interessant an. Die Informationen waren dann auch sehr schlüssig, logisch nachzuvollziehen und entsprachen meinem mittlerweile stark angewachsenen medizinischen Grundwissen. Ich schöpfte neue Hoffnung, besorgte mir einen Termin und war mehr als überrascht. Es war ganz anders, als ich es erwartet hatte. Unglaublich, wenn man es nicht selbst erlebt hat. Ursprünglich waren meine Notizen überhaupt nicht für eine Veröffentlichung bestimmt. Als waschechter Kontroll-Freak war ich damals noch sehr perfektionistisch, mit meinen Aufzeichnungen wollte ich nur meine Veränderung dokumentieren. Deshalb habe einfach alles aufgeschrieben, was ich vor, während und nach den Behandlungen erlebt und gefühlt habe.

Im nachfolgenden Text aktualisierte ich die Bezeichnung von Gefühlshypnose auf „Gefühlstherapie“, denn Gefühle sind die Grundlagen des Lebens, nicht Gedanken.

Der Lohn für all die Mühe kann sich echt sehen lassen: Die Veränderungen spürte ich körperlich und seelisch. Mit fast jeder Sitzung ging es mir besser. Mittlerweile vertrage ich alle Lebensmittel ohne Probleme und kann wieder mit Genuss essen. Sogar meine innere Unruhe, meine Ängste und mein Kontrollwahn haben sich aufgelöst.

Um möglichst vielen betroffenen Menschen Mut zu machen, sich mit ihren unbewussten Gefühlen auseinanderzusetzen, entschied ich mich, meine Erfahrungen zu publizieren.

Aus heutiger Sicht ist mir bewusst, dass ich mir die meisten Medikamente, Therapiemethoden und Diäten hätte sparen können, wenn ich früh genug mit meinen eigenen Gefühlen gearbeitet hätte.