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Reizdarm-Syndrom (RDS), Durchfall, Schmerzen, Diäten, Darmkrämpfe, Darmentzündungen, Morbus Crohn und chron. Durchfall etc.

Unser Gesundheitssystem trennt konsequent psychische und körperliche Beschwerden!

Beispiel Reizdarm-Syndrom (RDS - Colon irritabile)

Leider arbeitet die große Mehrheit aller Ärzte, Psychiater, Psychologen, Physiotherapeuten, Pharmakonzerne, Kliniken und Apotheken arbeiten noch immer mit einem längst  überholten Dualismus aus dem vorigen Jahrtausend, die Trennung von Körper und Psyche.

Mehr Ärzte, mehr Medikamente, mehr Verschreibungen und mehr als 10 Millionen Reizdarm-Patienten, Tendenz weiter steigend! Warum?

Eigentlich müssten sie es besser wissen!
Doch warum ändert sich nichts? 
Weil unser Gesundheitssystem etwas trennt, was evolutionär seit mehr als 500 Millionen Jahre zusammen gehört.


Wenn man das Wissen der modernen Neuropsychologie, der Evolutionsbiologie und die Erkenntnisse mehrerer Nobelpreisträger als Therapie-Konzept pragmatisch umsetzt, so würde es in der Therapie chronischer Erkrankungen und der Psychotherapie weltweite Veränderungen geben.

Das NeuroBioMed-Therapiekonzept ist das erste Therapie-System, dass das moderne Wissen der Hirnforschung und der Evolutionsbiologie pragmatisch umsetzt und für Selbsthilfegruppen kostenfrei zur Verfügung steht.

Es gibt Wege aus der Hoffnungslosigkeit ins Leben.
Man muss diese Wege nur kennen und dann auch gehen.

Das NeuroBioMed-Konzept hat das moderne Wissen pragmatisch umgesetzt!

Der Kurzvortrag "Krieg im Kopf, Terror im Körper" zeigt Ihnen die Möglichkeiten unserer emotionalen Regulationssysteme (u.a. Gefühle), die Wirkung auf den Körper und die Grundlagen der neuronalen Körpersysteme. 

Das NeuroBioMed-Konzepte - Erfahrungen aus mehr als 10.000 Behandlungen.
Selbsthilfegruppen werden kostenfrei unterstützt. Infos unten.
Nehmen Sie sich 25 Minuten Zeit, denn es geht um Ihre Lebensqualität und um Ihre Zufriedenheit.
Zaubern kann auch ich nicht! Jedoch wirkt es oft wie Zauberei, wenn Austherapierte und chronisch Erkrankte mittels neurobiologischer Selbstregulation das Problem bzw. die Symptome auflösen können. 

Sie haben Fragen? Rufen Sie einfach an.
Tel: 04625 - 1899915  & SMS 0175 1899915

(Selbstzahler oder Privatpatienten)
Selbsthilfegruppen werden kostenfrei unterstützt= Mail an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Einblick in eine außergewöhnliche Therapiesitzung, viele würden es als Wunder bezeichnen:

 

Das Buch zum NeuroBioMed-Konzept - ein Erfahrungsbericht aus der Sicht einer Reizdarm-Patientin. Der frühere Titel "Reizdarm, Ängste und Co - 2014" wurde aktualisiert. Buchkäufer ab der 4. Auflage erhalten nun einen Onlinezugang, mit Beratungsforum, Videos und Interviews.
Ab dem 1.10.2019 im Buchhandel oder im Shop.

 Buchumschlag1 Reizdarm Ängste

Tagebuch einer Heilung - ohne Pillen, Diäten oder Wunderglaube


Audio -  Hörprobe: Meine Geschichte in Kurzform:


Audio - Hörprobe: Wichtige Informationen zum Gesamtverständnis der neurobiologischen Muster:

Ein Buch zur Gefühls-Therapie: 
Leseprobe: 

Reizdarm, Ängste und Co
Meine Geschichte in Kurzform – das Vorwort

Dies ist meine Geschichte über die außergewöhnliche Heilung meines Reizdarms, meiner Schmerzen, meiner Ängste, meiner Nahrungsmittel-Intoleranzen, und die Suche nach der Ursache für meine Beschwerden. Es begann vor sechs Jahren mit nächtlichen Magen-Darm-Krämpfen. Erst nach mehreren Arztbesuchen erhielt ich die erste Diagnose: Fructoseintoleranz! Für mich, als Frau und bekennende Schokoholikerin, eine Katastrophe. Ich konnte mir ein Leben ohne Süßigkeiten, Obst und Kuchen gar nicht vorstellen. Dass ich bald auch viele andere Sachen nicht mehr essen durfte, wusste ich zum Glück noch nicht.

Ich kaufte mir brav Ratgeber und Rezeptbücher mit Lebensmittellisten und stellte meine Ernährung um. Als nach 2 Jahren noch Laktoseintoleranz und Histaminintoleranz festgestellt wurden, strich ich auch diese verbotenen Lebensmittel von meiner Liste. Was ich jetzt noch halbwegs ungestraft essen konnte, verringerte sich von Jahr zu Jahr. Von ausgewogener Ernährung konnte bald keine Rede mehr sein. Die fehlenden Vitamine ergänzte ich mit speziellen Pillen, und rutschte trotzdem durch die Mangelernährung in die Unterversorgung. Ich nahm 14 Kilo ab und wog mittlerweile nur noch 49 Kilo. Meine Haut sah übel aus, die Fingernägel brachen ab und ich verlor eindeutig zu viele Haare. Das Ganze schlug natürlich auch auf meine Stimmung … und die Abwärts-Spirale drehte sich weiter und weiter.

Von der Schulmedizin enttäuscht, probierte ich verschiedene alternative Heilmethoden aus. Ich griff nach jedem Strohhalm, aber ohne sichtlichen Erfolg. Die Ärzte waren hilflos. Auch ein vierwöchiger Aufenthalt in einer Spezialklinik half mir nicht weiter. Dort erhielt ich nur eine weitere Diagnose: Reizdarmsyndrom. Und damit war ich entlassen. Na klasse, dachte ich mir, aber ich gab nicht auf.

Auf der Suche nach Hilfe, stieß ich im Internet schließlich auf eine spezielle Form der Gefühlstherapie. Der Therapeut nennt es: NeuroBioMed, die Abkürzung für neurobiologische Mediation. Es bedeutet so viel wie die Beilegung eines unbewussten oder inneren Konfliktes zwischen Körper, Geist, Bewusstsein, Unbewusstem und Seele.

 

Wichtige Informationen - unserer Gefühle

Der Zusammenhang zwischen den Erlebnissen in den Sitzungen und der Heilung meines Körpers war für mich anfangs ein Mysterium, und wirklich schwer mit Worten zu beschreiben. Aber der Erfolg ist überwältigend! Und die Fähigkeit, mich selbst gesund zu machen, versetzt mich immer noch in Erstaunen. Die Wirkungsweise der Gefühlstherapie hat mich nachhaltig sehr stark beeindruckt.

Der Laie wird sich in den folgenden Geschichten wahrscheinlich fragen, wieso mich meine ungewöhnlichen Gefühlserlebnisse gesund machen konnten. Die Erklärung ist im Prinzip ganz einfach: Das Gehirn arbeitet chemisch-elektrisch. Sowohl das Bewusstsein als auch das Unbewusste. Da kein Mensch die genaue Arbeitsweise, die komplexe Verknüpfung und die innere Kommunikation von Körper, Geist, Bewusstsein und Unbewusste versteht, gibt es sehr viele Behandlungsmethoden. Das ist so ähnlich, wie die Erklärungsversuche von Blitz und Donner vor 1.000 Jahren. Man verstand es nicht! Deshalb gab es Götter, Engel, Teufel, Dämonen und andere Erklärungsgeschichten.

Auch unsere heutige sogenannte moderne Medizin arbeitet im Bereich chronischer Erkrankungen ähnlich. In der westlichen Welt gibt es beispielsweise das Gehirn, den Magen und den Darm. Alles wird schön getrennt voneinander betrachtet und behandelt, obwohl alles miteinander verbunden ist, und sich gegenseitig beeinflusst. Es gibt Richtungs- und Glaubensstreit zur einzig wahren Therapiemethode. Es gibt alternative, esoterische, schulmedizinische oder pseudomedizinisch orientierte Therapiemethoden. Es gibt Diätempfehlungen, Wundermittel ohne Wundereffekte und als neuesten Trend, die esoterische Quantentherapie. Jede Methode behauptet für sich, die absolute Wahrheit zu sein. Doch wenn man über den Tellerrand hinausschaut und den Tunnelblick ablegt, dann kann man in jeder einzelnen Methode, ein Puzzleteil der ganzen Wahrheit erkennen.

Die absolute Wahrheit basiert wahrscheinlich ausschließlich auf den Grundlagen hochkomplexer natürlicher Zusammenhänge der Evolution, und den damit verbundenen unverständlichen Prozessen.

Der frühere Götterglaube erklärte recht einfach Blitz und Donner. Auch unsere modernen Blitz-und-Donner-Erklärungsmodelle sind leicht verständlich und einfach umzusetzen: Dreimal täglich Superfood, als Nachtisch ein Wundermittel mit anschließender Blitzhypnose und als Leckerli: ein paar Engel-Globuli. Mein Fazit: Kostet viel und bringt nicht viel.

 

Schauen wir uns lieber die Naturgesetzte und das moderne Wissen der Neuropsychologie an, denn nur dort lässt sich der Generalschlüssel zur Zufriedenheit finden.

Das Unbewusste gibt es evolutionär betrachtet mehr als 500 Millionen Jahre. Das Unbewusste steuert Flucht, Angriff, Ruhe, Stress und Anspannung.  Auch ist es der Sitz unserer Gefühle, Wünsche, Träume, Erfahrungen und Erinnerungen. Das Bewusstsein mit der modernen Sprache existiert weniger als 50.000 Jahre.

Die unbewusste Gefühlsebene des Menschen kommuniziert in der gleichen Art und Weise wie bei einem Delphin, einem Hund oder einem Schimpansen. So gibt es beispielsweise eine 98,7 prozentige genetische Übereinstimmung von Mensch und Schimpanse. Schauen Sie sich mal diese 1,3% Unterschied vor dem Spiegel an. Jedem Neurobiologen sind diese Grundlagen des Lebens bekannt.

Der Körper und die unbewussten Gefühlsprozesse konnten sich im Laufe von 500 Millionen Jahre wesentlich besser mit dem Körper vernetzen, als das relativ junge Bewusstsein mit seiner modernen Sprachfähigkeit. Auch haben wir im Magen-Darmtrakt mehr als 200 Millionen Nervenzellen, die ähnlich funktionieren wie unsere 84 Milliarden Nervenzellen im Kopf. Deshalb spricht man oft auch vom Bauchgehirn. Wenn nun dieses unglaublich komplexe Verbindungssystem, interne Störungsmuster entwickelt, dann ist das innere Gleichgewicht gestört. Es entstehen Betriebsstörungen. Wir bezeichnen diese Betriebsstörungen als Probleme, Blockaden, Schmerzen, Leiden, psychosomatische und psychische Störungen.

Der Mensch hat das flexibelste, neuronale System und zugleich auch das kreativste Gehirn. Damit dieses Gehirn erkennt, wie es bei Anspannung, Unruhe, Angst oder zum Beispiel Wut reagieren soll, erhält es bis zum ca. 6. Lebensjahr, also der Hauptprägungsphase, eine Art Grundprogrammierung. Da jeder Mensch einzigartig ist, verarbeitet jedes Gehirn die Erlebnisse und Erfahrungen ebenfalls  einzigartig. So vernetzen sich im Laufe der Jahre die unterschiedlichsten Bewertungsregeln und Verhaltensmuster. Wir nennen diese entstandenen Strukturen dann Persönlichkeit und Charakter.

Was für den einen Gehirnbesitzer eine extreme Belastung darstellt, ist für den anderen Gehirnbesitzer ein Kinderspiel. Wahrscheinlich gab es auch deshalb in der Psychotherapie bisher noch keine allgemeingültige Behandlungsmethode.

So einzigartig wie wir Menschen sind, und so verschieden unser Leben und unsere Probleme auch sein mögen, eines haben wir gemeinsam: Die ebenfalls genetisch angelegte unbewusste Anpassungs-fähigkeit, um bei Störungen kreative Lösungen zu entwickeln. Wenn sich jedoch diese natürliche Anpassungsfähigkeit nicht entfalten konnte, dann entwickeln sich im späteren Leben kleine oder große Betriebsstörungen, also Leiden jedweder Art.

Mit Hilfe des NeuroBioMed-Konzeptes, so etwas wie eine gehirngerechte Gefühlstherapie, kann man nun direkt in der unbewussten Gefühlswelt belastende Emotionen ursächlich verändern, indem die unbewusste Anpassungsfähigkeit, also die natürliche Kreativität, aktiviert wird. Genau beschrieben hat diese spannende Art der natürlichen Selbstheilung mein Therapeut Herbert Schraps in seinem Aufklärungsbuch und auf seiner Homepage.

 

Wenn Sie noch immer skeptisch sind: Mehrere Nobelpreisträger, darunter Roger Sperry, Eric Kandel und Daniel Kahnemann, sowie hunderte von renommierten Neurowissenschaftlern, Neuropsychologen, Evolutionspsychologen und Verhaltensbiologen sammelten faszinierende Erkenntnisse zur Arbeitsweise unseres Gehirns. In tausenden von Experimenten konnten sie beweisen, dass unser Gehirn und damit auch unser Körper gänzlich anders funktioniert, als es die große Mehrheit der Menschen es sich vorstellt. Leider ist dieses Wissen auch bei der großen Mehrheit der Therapeuten noch nicht angekommen.

Warum?
Wie ich bei meinen Recherchen erfuhr, werden mehr als 80% aller ärztlichen Fortbildungen durch die Pharmaindustrie gesponsert. Hmm, was kommt dabei wohl heraus…? Mehr oder weniger Verschreibungen…?

Allein in Deutschland gibt es über 10 Millionen Reizdarm-Patienten, Tendenz weiter steigend. Warum? So gab es 1991 ungefähr 245.000 Ärzte und nur 25 Jahre später waren es bereits 379.000 Ärzte. Ich finde es schon sehr merkwürdig, dass es immer mehr chronische Erkrankungen gibt, obwohl gleichzeitig die Zahl der Medikamente, Ärzte und Therapiemöglichkeiten stetig wächst…!


Reizdarm, Ängste und Co. - die Vorgeschichte

Meine Lieblings-Oma ist mit 56 Jahren an Magen-Darm-Krebs erkrankt und jämmerlich verhungert. Mein Opa mütterlicherseits ist schon lange vor meiner Geburt ebenfalls an Darmkrebs gestorben. Er war gerade einmal 54 Jahre alt. Also nicht die wirklich besten Gene, dachte ich mir, als mich häufig diffuse Magen-Darm-Beschwerden plagten. Meine erste Magenspiegelung hatte ich 1991, im Alter von 22 Jahren. Das Ergebnis war völlig unauffällig und ich war erst mal beruhigt. Ich schob die Bauchschmerzen dann auf den Stress bei der Arbeit und den cholerischen Chef, der nach dem Motto: „Wer am lautesten schreit, hat Recht“ handelte. Wenn jemand in sein Büro zitiert wurde, blieb die Bürotür immer weit offen, damit auch die ganze Firma mitbekam, was los war. Die arme verheulte Person, die dann immer nach kurzer Dauerbeschallung aus dem Chefzimmer kam, sollte wahrscheinlich als Mahnung für alle Mitarbeiterinnen stehen. Mir blieb dieser Gang in meiner Beschäftigungszeit glücklicherweise erspart, dennoch spürte man jederzeit diesen Druck.

Ich heiratete ein Jahr später, und traf insgeheim die Entscheidung: Entweder du wirst schwanger oder du suchst dir einen anderen Job. 11 Monate später machte die Geburt meiner Tochter mein Glück perfekt. Zweieinhalb Jahre später folgte der kleine Bruder, der sich nicht ganz so pflegeleicht entwickelte. Seine Neurodermitis im Säuglingsalter war eine endlose Reise zu allen mir bekannten Hautärzten und Hautkliniken in der Umgebung. Zu den jeweiligen Erstterminen bei den Fachärzten nahm ich immer mein Sammelsurium an Hautsalben mit, damit mir der gleiche Kram nicht wieder verordnet wurde. Meiner Erfahrung nach werden einem Patienten beim Erstbesuch, gern die gängigen Medikamente verschrieben. Wenn man dann vorweisen kann, was alles bisher nicht funktioniert hat, müssen die Ärzte ein bisschen tiefer in die „Trickkiste“ greifen. Aber jeder Weißkittel kam mit seinem blöden Cortison daher. Ich konnte reden was das Zeug hielt.

Die Haut sah nach spätestens 2 Wochen aus wie geleckt, wenn ich das Cortison dann stufenweise absetzte, war es schlimmer als zuvor. Mein armes Kind schrie Tag und Nacht, und in unserer Familie lagen die Nerven blank. Glücklicherweise konsultierte ich auf Anraten einer Öko-Nachbarin einen Allgemeinmediziner, der sich auch mit Naturheilverfahren auskannte. Er versprach mir, auf gar keinen Fall Cortison zu verwenden, und eine Heilung meines Sohnes bis zu seinem ersten Lebensjahr. Er versprach nicht zu viel: Drei Mal am Tag zog ich das kleine Würmchen aus und cremte ihn mit nach Fisch riechender Salbe ein. Dazu bekam er wahnsinnig teure Kapseln mit Nachtkerzen-Samenöl und seine Haut gesundete.

Als unsere Tochter dann in die Schule kam, entdeckten wir Auffälligkeiten in ihrem Verhalten. Auch da folgte eine Reise, angefangen von den Kinderärzten bis zu Untersuchungen im Krankenhaus. Endlose Tests waren die Folge. Die Diagnosen lauteten: Auditive Wahrnehmungsstörung und ADS ohne Hyperaktivität. Sie war also keiner dieser Zappelphilippe, sondern das Träumerchen. Ihre Aufmerksamkeit galt den Mitschülern, oder dem Vögelchen draußen vor dem Fenster. Vom Unterricht in einer Grundschulklasse mit 29 Kindern bekam sie nicht viel mit. Im Laufe des Schulalltages stellte sich auch noch eine ausgeprägte Dyskalkulie, also eine Matheschwäche heraus.

Mit Ergotherapie und Medikamenten sollte unsere Tochter behandelt werden. Die Ergotherapie haben wir dann auch eineinhalb Jahre durchgezogen. Mit den Medikamenten war uns nicht ganz wohl bei der Sache. Der Kinderpsychologe meinte nur zu unserer Zurückhaltung: „Einem Kind, das Diabetes hat, würden Sie doch auch ein Medikament geben oder nicht?“ Dann drängte auch noch die frisch gebackene Grundschullehrerin: so könne es nicht weitergehen. Unsere Tochter würde im Unterricht einer Mitschülerin die Haare flechten, und hätte in der Klasse ein Rad geschlagen. Wir wollten natürlich, dass unsere Tochter den Unterricht verfolgte, und probierten es mit dem vorgeschlagenen Medikament.

Am Anfang waren wir wirklich sehr erstaunt. Wir nannten die Tabletten schon Sprechperlen. Unsere Tochter erzählte viel mehr und beteiligte sich an Gesprächen. Die Wirkung ließ aber im Laufe der nächsten Wochen erheblich nach, und es zeigten sich die ersten negativen Folgen. Unsere Tochter konnte nicht mehr so gut schlafen und hatte keinen Appetit mehr. Wir hatten den Eindruck, als würde sich auch die Persönlichkeit unserer Tochter verändern. Früher fand sie immer schnell Kontakt zu anderen Kindern, war jeden Tag verabredet und lachte viel. Auf einmal zog sie sich zurück und machte einen traurigen Eindruck. Zudem litt sie unter Schlafstörungen und nahm stark ab. Der Arzt begründete dieses mit der Bemerkung: Sie würde eben unter der Einnahme des Medikamentes merken, dass sie „anders“ ist. Zu allem Übel hörten wir noch, dass das Medikament im Alter Parkinson begünstige. Daraufhin setzten wir die Tabletten ab und konsultierten erst mal keine Schulmediziner mehr.

2005 erkrankte mein Vater dann schwer an Lungenkrebs. Die 5-Jahresüberlebensrate liegt dabei unter 10 Prozent. Meine Eltern wollten davon aber nichts hören, deshalb stand ich mit meiner Angst und meinen Sorgen ganz allein da. Das kleinzellige Bronchialkarzinom im fortgeschrittenen Stadium sorgte dafür, dass mein Vater erst arbeitslos und dann auch noch depressiv wurde. Da er Privatpatient war, bekam er leider die beste und teuerste Behandlung. Die Ärzte und das Krankenhaus freuten sich sicherlich, und überwiesen ihn für die Operation, bei der ein Lungenflügel entfernt wurde, nur ungern in eine Lungenfachklinik. Durch die Bestrahlung, die OP und die abschließende Chemotherapie verlängerte sich sein Leiden um ein ganzes Jahr.

Bis 2006 verstärkten sich meine Magenbeschwerden soweit, dass ich mit meiner Hausapotheke nicht mehr weiterwusste und eine Nacht im Krankenhaus verbrachte. Eine Magenspiegelung im August 2006 ergab „lediglich“ eine chronische Magenschleimhautentzündung des Magenausgangs, chronische Oberflächengastritis des Corpus, und eine chronische Ösophagitis.

Helicobacter-Bakterien, die ursächlich für die Beschwerden verantwortlich wären, wurden nicht nachgewiesen. Deshalb hielten die Ärzte wohl auch keine weiteren Maßnahmen oder Behandlungen für nötig. Auf eigene Faust leierte ich dann das Procedere für eine Mutter-Kind-Kur an. Unterstützung bekam ich von dem Allgemein-Mediziner, der schon meinen Sohn als Säugling behandelte, und seine Neurodermitis ohne Cortison in den Griff bekam. Die Kur wurde dann auch prompt bewilligt. Leider verstärkten sich die Symptome dort sogar. Ich bekam MCP Tropfen gegen die Magen-Darm-Beschwerden, jedoch ohne den erwünschten Erfolg. Weitere Maßnahmen waren dort nicht möglich. Man empfahl mir, bei meiner Rückkehr wieder die behandelnden Ärzte zu Hause aufzusuchen.

2007 kam dann endlich jemand darauf, mich zum Gastroenterologen, einem Facharzt für Magen-Darm-Geschichten, zu überweisen. Mittels Ultraschall wurden ein paar kleine Gallensteine sichtbar. Nicht besonders gut, aber nicht ausschlaggebend für meine Beschwerden. Na super, dachte ich mir, genau das, was ich hören wollte.

Die erste Diagnose

Daraufhin wurde ich auf Fructose-Intoleranz getestet, mit überwältigendem „Erfolg“. Zehn Leidgenossen durften mit mir gemeinsam in einem Zimmer eine hoch konzentrierte Fructoselösung trinken. Nach jeweils 15 Minuten wurde in ein kleines handliches Messgerät gepustet.
Dort wurde die Wasserstoffkonzentration in der Aus-Atemluft gemessen. Bis zu 2 Stunden danach kann sich der Ausgangswert von 0-1 auf über 20 erhöhen. Ich durfte nach 60 Minuten nach Hause gehen, weil mein Wert schon auf 85 angestiegen war. Ich bekam eine Info-Mappe mit den Fructosewerten der gängigsten Lebensmittel mit, und sollte mich drei Monate von Dinkelbrot, Reis, Nudeln, Milch, Joghurt, Fisch und Fleisch ernähren, und danach wieder stufenweise einzelne Lebensmittel austesten. Als Leckerchen zwischendurch waren noch Reiswaffeln erlaubt. Zu trinken gab es ausschließlich stilles Wasser und Kräutertee. Hätte ich das schon 20 Jahre eher gewusst, wäre es vielleicht gar nicht so weit gekommen. Dennoch ließ mich die Diagnose ziemlich deprimiert zurück. Kein Zucker, kein Obst, keine Süßigkeiten, kein Kuchen nur noch einige wenige Gemüsesorten. Das sollte mein Leben sein? Ich hielt jedoch eisern durch und stellte meine komplette Ernährung um. Leider besserte sich mein Beschwerdebild nur geringfügig. Ich achtete auf die Inhaltsstoffe jeglicher Produkte: Es kam nichts mehr in den Einkaufswagen, was nicht 100% reines Lebensmittel enthielt. Fertigprodukte, Dosen, Päckchensoßen und auswärts essen, wurden gemieden.
Nach 2 Jahren trieben mich die ständigen Bauchschmerzen wieder zum Gastroenterologen. Der angeordnete Lactosetest war von den Werten her unauffällig, die Beschwerden beim Verzehr gewisser Milchprodukte blieben unverändert. Frischmilch, Butter und Käse vertrug ich ganz gut, aber Joghurt und Quark verursachten bei mir Magenkrämpfe. Also ließ ich auch diese Lebensmittel weg.
Eine neuerliche Magenspiegelung und eine anschließende Darmspiegelung ergab nichts Neues. Die Diagnose Reizmagen und Reizdarm wurde geäußert, aber so nennt man es wohl immer, wenn die Mediziner nichts Konkretes finden. Direkt nach den beiden Untersuchungen drückte man mir noch einen Zettel in die Hand: Histamin-Intoleranz und Eliminationsdiät stand darauf. Was zum Geier war das schon wieder? Hatte ich nicht schon genug Lebensmittel, die ich meiden musste?
Zu den verbotenen Früchten und Süßigkeiten sowie einigen Gemüsesorten kam eine lange Reihe weiterer Lebensmittel hinzu. Der Verzicht auf Tomaten, Spinat und Auberginen wäre ja noch ganz ok gewesen. Aber sämtliche geräucherte, marinierte Wurst- und Fleischprodukte, Thunfisch, Alkohol und alle Hefeprodukte waren schon eine weitere deutliche Einschränkung. Man versuche mal Brötchen oder Brot ohne Hefe zu finden. Bei Brötchen geht da gar nichts. Und Brot muss man im nächsten Naturkostladen in 20 km Entfernung auf Vorrat kaufen und einfrieren. Meine ersten eigenen Backversuche mit Weinsteinbackpulver und Sauerteig waren nicht so wirklich lecker.

Bei Alkohol hatte ich in der Vergangenheit schon mal so einen leichten Verdacht. Wenn ich an Silvester oder auf Geburtstagen mal ein Glas Sekt getrunken hatte, bekam ich ziemlich schnell Kopfschmerzen. Nein, nicht nach einer ganzen Flasche, schon bei einem ganz normalen Gläschen. Ich schob das immer auf meine sonstige Abstinenz, da Alkohol bei Fructoseintoleranz ja auch schon verboten war. Besonders deutlich wurde es dann bei Zartbitterschokolade. Normale Schokolade musste ich mir ja verkneifen. Wenn ich mal den Heißhunger auf Süßes nicht mehr unterdrücken konnte, gönnte ich mir ein kleines Stück Zartbitterschokolade. Auch danach plagten mich dann Kopfschmerzen. Ich hielt also die strenge Diät

 

Die Symptomatik des Reizdarm-Syndroms bzw. des Reizmagens kann auch bei einigen rein organischen Leiden auftreten. Betroffene sollten daher in jedem Falle zunächst ihren Hausarzt oder einen Facharzt (Internisten) aufsuchen, um eine mögliche organische Ursache vor Therapiebeginn auszuschließen.

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